Beispiel "PC-Spezialist"
Ein typisches Systembeispiel ist die PCSpezlalist Franchise Aktiengesellschaft,
Bielefeld. Sie vergibt unter dem geschützten Markennamen"PC-Spezialist" Franchiselizenzen im Computereinzelhandel an Existenzgründer und Fachhändler.
Derzeit sind 81 Partnerbetriebe augeschlosscn. Das System unterscheidet drei Storekonzepte:
Der N-Store (Nachbarschafts-Store) übernimmt mit einer Verkaufsfläche VOn rund 50 bis 100 qm und einem begrenzten ständig verfügbaren Sortiment die Funktion eines Nahversorgers.
Der C-Store hat eine Verkaufsfläche von rund 150 bis 200 qm und wird an Standortcn eingesetzt, die über ein Marktpotential von zirka 20 Mio. DM p.a. verfügen.
Der Xl-Store hat eine Verkaufsfläche von zirka 6OO bis 800 qm und kommt in der Reel nur für Standorte in
Frage, die über mehr als 150.000 Einwohner verfügen.
Die Kosten betragen für Stützpunkthändler 4500,- DM Eintrittsgebühr und 1250,DM Marketinggebühr, für "N-Store" 14.500,- bzw. 2000,- DM, für C-Store 24.500,- bzw, 3- 4.000,- DM und für XLStore 39.500,- bzw, 5.000,00,- DM.
Jeder Franchisenehmer zahlt auch eine monatliche Lizenzgebühr: Acht Promille vom Nettoumsatz. Mindestens jedoch 1920,- DM (N-Store), 2920,- DM (C-Store) und 3920,- DM (XL-Store). Stützpunkthändler zahlen pauschal 1520,- DM monatliche Lizenzgebühren. Als Gegenleistungen bietet der Franchisgeber:
Die Rechte an dem eingetragenen Namen und an den Warenzeichen, Schulungen in den Bereichen Vertrieb, Betriebswirtschaft, Technik, ein »Management-Systemhandbuch«. Standortanalysen, Point-of-Sale-Entwicklung und -Betreuung. Fìnanzierungsberatung beim Neukundeng, Risikomanagement, Marketingpakete, überregionale Werbung; Vorverhandelte Einkaufskonditioncn, Ladenbau-Konzepte, Intranet-Vernetzung und einen Internetauftritt.

