PC-Spezialist börsenreif

Computerfachhändler: Im Herbst "going public"

Die PC-Spezialist Fran­chise AG (Bielefeld) geht im Herbst an die Börse. PC-Spezialist ist Marktführer im Bereich franchisierter Computerein­zelhändler. Mit dem Erlös aus dem Bör­sengang will das Unternehmen die Ex­pansion des Franchisesystems forcieren.

"Unser Know-how-Vorsprung im franchisierten Computereinzelhandel beträgt ungefähr fünf Jahre. Durch den Börsengang wollen wir den Vor­sprung festigen und stufenweise aus­bauen", kommentiert Vorstandsvor­sitzender Thomas Kruse den voraus­sichtlich im Oktober erfolgenden Börsengang. Die Aktie soll im geregelten Markt an der Bremer Wertpa­pierbörse eingeführt werden. Ge­plant ist die Einführung von nennwertlosen Stückaktien. PC-Spezialist will das Grundkapital von 0,5 auf bis zu 6,5 Mio. DM erhöhen. Nach dem Börsengang werden die Altgesell­schafter nach Aussage Kruses noch etwa 60 % des Kapitals halten. PC­Spezialist gilt als viertgrößter Compu­terfachhändler in Deutschland. Der Brutto-Außenumsatz belief sich 1997 auf 518 Mio. DM (+ 12,4 %).
Im 1. Halbjahr 1998 wuchs die Anzahl der Partnerbetriebe auf 256:71 Fran­chise-Betriebe und 185 Mitglieder in der Einkaufsgemeinschaft. Das Ergeb­nis der gewöhnlichen Geschäftstätig­keit der PC-Spezialist Franchise AG belief sich 1997 auf 1,8 Mio. DM (+ 12,5 %). Die Umsatzrendite vor Steu­ern lag 1997 bei 17,7 % (Vorjahr 18,5) und die Eigenkapitalquote betrug 37 % (Vorjahr 41,9).

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